Ein Tag voller Motive und spontaner Entscheidungen.

Am 27.11.2025 starteten wir früh in den Tag: Punkt 8 Uhr fuhren wir los, und gegen 10 Uhr erreichten wir Frankfurt. Kaum angekommen, zog es uns direkt an den Main. Wir liefen am Ufer entlang, immer auf der Suche nach spannenden Motiven – und die ließen nicht lange auf sich warten. Glasfassaden, spiegelnde Fronten und die markanten Brücken boten uns perfekte Gelegenheiten für kreative Aufnahmen.
Ein Highlight folgte direkt an der Europäischen Zentralbank: Von der nahegelegenen Eisenbahnbrücke aus hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die Skyline. Nachdem wir uns dort ausgetobt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer U-Bahnstation und fuhren vom Ostbahnhof zurück Richtung Innenstadt.
Nächster Halt: MyZeil. Das Shopping-Center im modernen Bauhaus-Stil war für uns ein Fest aus Linien, Formen und Perspektiven. Von dort aus ging es – teils zu Fuß, teils mit der U-Bahn – in den Palmengarten, wo wir eigentlich Schmetterlinge fotografieren wollten. Doch dort erlebten wir eine kleine fotografische Katastrophe: Bei 5 °C draußen und tropischen Temperaturen im Schmetterlingshaus liefen innen wie außen alle Objektive komplett an. Die Kameras waren praktisch unbrauchbar. Immerhin konnten wir mit den Handys noch ein paar Ersatzfotos machen.
Wieder zurück in der Innenstadt wollten wir die Oper bei Nacht fotografieren. Da es aber noch zu hell war, legten wir erst einmal eine Essenspause ein. Danach entstanden bei einsetzender Dunkelheit wunderschöne Aufnahmen der Oper – für uns eines der Highlights des Abends.
Mit der U-Bahn fuhren wir anschließend noch einmal zum Ostbahnhof, um von der Eisenbahnbrücke aus die Skyline bei Nacht zu fotografieren. Doch Marian hatte noch weitere Pläne: „Wir laufen am Main entlang und fotografieren von den anderen Brücken aus weiter.“ Gesagt, getan – und es hat sich gelohnt. Besonders die Aussicht bei der Dreikönigskirche bescherte uns fantastische Nachtaufnahmen.

Zum Abschluss schlenderten wir noch über den Weihnachtsmarkt am Römer, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Gegen 23 Uhr waren wir wieder zu Hause – müde, aber voller Eindrücke.
Frankfurt war definitiv eine Reise wert. Ein Tag voller Motive, spontaner Entscheidungen, kleinen Pannen und vielen unvergesslichen Momenten.